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Reisebericht Panama – Costa Rica         

vom 08. – 22. November 2019

Eine Reise, die fast zum Abenteuer wurde …. von Ingrid Höhnel u. Team

Wieder einmal streikte eine kleine Gewerkschaft und die Lufthansa strich ca. 1300 Flüge, auch den der die Moch-Reisegruppe zum Panamakanal und ins Regenwaldparadies von Costa Rica bringen sollte. Für uns Reiseteilnehmer zum Glück schaffte es das TUi TRAVELSTar-Reisebüro-Moch die Gruppe auf getrennten Wegen, in zwei Teilgruppen umzubuchen und doch noch ans Ziel zu bringen.

 

22 Teilnehmer, für die das Reisebüro kurzfristig noch die Flugumbuchung u. Einreise über die USA ermöglichen konnte, flogen anstatt von Dresden über Frankfurt direkt nach Panama nun ab Prag über Düsseldorf und mit Weiterflug über Atlanta-USA nach Panama City und kamen tatsächlich auch am geplanten ersten Reisetag dort noch an. Für Thomas Moch als Gruppenreiseleiter war das eine große Herausforderung, denn die Umsteigezeit war überall knapp und die Einreise in die USA erfahrungsgemäß kompliziert. Aber es wurde geschafft. Für 6 Teilnehmer dieser Reise liegt der Panamakanal nun aber immer noch in weiter Ferne, denn sie konnten auf Grund von USA-Einreiseproblemen (kein USA-Esta möglich durch vorherige Iranreise) bzw. keine andere Umbuchungsmöglichkeit, erst später fliegen. Sie landeten leider erst einen Tag später, nach der gebuchten Fahrt auf dem Kanal, von Prag über Amsterdam in Panama. Die zusätzlich notwendigen Kleinbusfahrten vom Reisebüro nach Prag machten diese Anreisevariante so kurzfristig für uns möglich…. Ein zähneknirschender Gruß sei hiermit an die Ufo-Gewerkschaft gerichtet!

Jetzt war die Reisegruppe endlich komplett und das Programm hatte ja zum Glück noch viele weitere Höhepunkte zu bieten:

Die Altstadt von Panama erinnert an vergangene, koloniale Zeiten, der erste Regen erwischte uns und der Panama-Hut bot gute Dienste! Solch ein berühmter Hut kann echt sein, wie eine Zigarre zusammengerollt werden und bis 3.000 $ kosten – aber es gibt ihn auch in bezahlbar, vielleicht nicht zusammenrollbar, aber für uns gut tauglich.

Um eine Indio-Ansiedlung der Embera’s im Urwald am nächsten Tag zu besuchen, wurde die Gruppe mit 3 Einbaum – Booten von Embera – Ureinwohnern am Flussufer abgeholt. Der Rio Chagres ist die einzige Verbindung für diese Indianer zur modernen Welt. 7 indigene Familien leben mitten im Regenwald und der Wald und der Fluss sind ihre Quelle für Nahrungsmittel, Hausbau, traditionellem Lebensstil und auch für die Gesundheitsvorsorge. Für fast jedes „Wehwehchen“ gibt es dort eine oder mehrere Heilpflanzen im Busch! Um dennoch an finanzielle Mittel zu kommen, nutzen sie den Eco-Tourismus und boten uns die Möglichkeit zu einem Besuch in ihrem Dorf. Sie fertigen kleine handwerkliche Dinge, denn auch sie brauchen ab und zu Geld, z. B. um Schulbücher zu kaufen und dadurch ihren Kindern eine spätere Entscheidung für ein modernes Leben offen zu lassen.

 

Per Inlandflug ging es für die Reisegruppe am 4. Tag dann in die Karibik auf Bocas del Toro und die Insel Colon. Unsere Hotelanlange lag direkt am Strand den wir am Nachmittag gut nutzten und für den nächsten Tag war dann die karibische See der Plan: Boot fahren, schwimmen, schnorcheln, Delfine sehen…. . Wir waren auf 3 Boote verteilt, die Delfine spielten tatsächlich für uns. Mitten in der Delfinbucht ging dann ein Motor aus. Erst einmal kamen die 3 Boote dicht zusammen, dann wurde eine Reparatur versucht, als das nicht gelang, stiegen ein paar Bootsgäste um, ein Boot fuhr zurück, holte ein anderes Boot und das defekte Boot wurde per Strick gezogen. Die Rückfahrt ging dann durch die beeindruckende Inselwelt, ganz dicht am Mangrovenwald entlang und dort zeigten sich auch noch 2 Faultiere (faul hängend in den Ästen der Mangroven). Viele Wasservögel und Fischschwärme begleiteten uns.

Am nächsten Tag brachte uns erst ein Schnellboot und dann ein Bus an die Grenze zu Costa Rica, die wir dann per pedes passierten. Der Bus, der uns dann in Costa Rica erwartete, war so das modernste was man sich vorstellen kann, sogar mit Handy-lade-Möglichkeiten an jedem Platz (und das in Mittelamerika).

Wie Panama, so ist auch Costa Rica vom Obst- und Gemüse Export wirtschaftlich stark abhängig und trotzdem wird im ganzen Land größter Wert auf ökologischen Anbau gelegt. Geplant war die Besichtigung einer Bananen Plantage, die aber ausfallen musste, da dort z. Z. die Pflanzen krank sind und so wurde absolute Quarantäne verfügt. Statt Bananenplantage erlebten wir eine Kakao Plantage und wissen nun, wie aus den Kakao-Bohnen Schokolade werden kann, wir besuchten eine Ananas Plantage, sahen dort bei der Ernte zu und waren dann Gäste auf einem Bauernhof mit Restaurant. Alles was für die Gäste des Restaurants benötigt wird, kommt aus eigener Produktion des Hofes, und uns wurde dann demonstriert, wie aus Zuckerrohr Zucker wird und aus Mais Tortilla. Es war dem Bauern wichtig zu betonen, dass bei allem auf nachhaltigem ökologischem Anbau geachtet wird.

Auch ein besonderes Erlebnis war für uns eine Wanderung in den Wipfeln des Regenwaldes. Der 3.2 km lange Weg führte über 6 extrem lange Hängebrücken und 10 weitere Brücken, Wasserfälle sahen wir so mittig und den Waldboden konnten wir selten durch die vielen Pflanzen von oben entdecken. Dafür entdeckten wir aber viele bunte Vögel, seltsame Frösche, Schlangen und für uns fremdartiges Getier. Der Regenwald von Costa Rica ist ein Eldorado für Flora- und Fauna-Fans und wir konnten uns an den Papageien, Tucanen, Kolibris, Schmetterlingen, Nasenbären, Exen, Faultieren und den vielen bunten Pflanzen und Blumen kaum satt sehen.

Sogar Petrus war dort mit uns im Bunde, denn der nächste Regen ergoss sich erst, als wir wieder im Bus waren. Am Tag vorher war er mit einigen unserer „Sportler“ nicht so nett. Stellen sie sich vor, man hängt am Canyoping-Seil, festgehakt mit Karabinern, saust durch die Bäume und plötzlich öffnet der Himmel seine Schleusen! Zwar ist der Regen dort warm, aber nass ist nass, erwischt hat es alle 7. Die Actiongruppe um Thomas Moch fand es aber lustig… Auch uns erwischte der übliche Starkregen, aber wir waren in der Stadt La Fortuna, am Vulkan Arenal, auf der Suche nach Briefmarken und konnten uns so gut unterstellen.

 

Das alles erlebten wir auf der östlichen, karibischen Seite im Land, dann überquerten wir die Vulkan-Bergkette, die gleichzeitig als Wetterscheide in Mittelamerika zwischen Osten und Westen fungiert, und hatten zwei sonnige Tage im Westen, auf der Nicoya-Halbinsel am Strand des Pazifiks zu erwarten. Strandspaziergänge, knallige Sonne, Schwimmen im Meer und das Ende November!

Die krönende Zugabe von Moch-Reisen war dann am Abend eine Bootsfahrt auf einem Meeresgebiet welches unter Naturschutz steht und 2 Delfine haben uns freundlich zum Sonnenuntergang mit Sprüngen begrüßt. Hr. Moch überraschte uns dann noch mit einer Beachparty unter Palmen mit Musik und Rum-Cola. Beim stimmungsvollen Heimgehen hat uns das unweit von uns am Flussrand liegende ca. 2,5 Meter lange Krokodil auch nicht mehr gestört…

 

Nach 12 Tagen im Grünen war die Hauptstadt Costa Ricas San Jose‘ doch etwas gewöhnungsbedürftig! Eine mittelamerikanische Großstadt mit farbigen Menschengetümmel und viel Marktgeschrei. Man begegnet dem Sicherheitsbedürfnis der Einheimischen und Touristen mit viel Polizeipräsens zu Fuß, Pferd und auch per Fahrrad. Die Stadt bietet neben alten und modernen Gebäuden, schönen Parks auch interessante Museen, wie z.B. das Goldmuseum, welches wir besuchten. Costa Rica – die Reiche Küste – wie sie Kolumbus nannte, legt dort sein Zeugnis davon ab.

Da San Jose` immer Verkehrsstau garantiert, war für uns eine zeitigte Anfahrt zum Flughafen am Abreisetag organisiert und das war dann für uns alle auch sehr zum Vorteil. Die vielen Änderungen beim Hinflug in den Lufthansa-Buchungs-Dateien bei unserer streikbedingt verkorksten Anreise hatten dann nämlich noch Auswirkungen auf die Systeme bei der Abreise. Es dauerte am Flughafen am Schalter dann über eine Stunde, das professionelle Organisationstalent von Herrn Moch wurde abermals stark strapaziert, bis wir unsere Bordkarten mit den vorreservierten Sitzplätzen bekamen und damit ging dann unsere Abenteuerreise doch noch gut zu Ende.

 

Das Reisebüro hatte natürlich wieder bestens den Heimtransfer, diesmal zum Glück vom Dresdner Flughafen aus, organisiert und wir wurden am Terminal bereits von Taxifahrern erwartet. Jeder Reisegast kam wohlbehalten nach zwei Reisewochen wieder an seiner Haustür an.

Dafür dem Reisebüro Moch einen herzlichen Dank!