Erlebnis Radwandern „Coromandel“ Neuseeland 2009

Veranstalter: Chamäleon Reisen

Agentur:        PacificCycleTours

Reiseleiter:    Chris Cameron

Termin:         21.11.-12.12.2009

Teilnehmer:   13 Personen + Reiseleiter


Ein Reisebericht

Meine Vorfreude auf diese Reise war riesengroß – endlich kam der 21. November und das Abenteuer Neuseeland begann…

Der lange Flug von Dresden über Frankfurt-London-Hongkong-Auckland nach Christchurch war nach 36 Stunden irgendwann auch geschafft und jetzt, auf der anderen Seite der Welt wartete unser junger Reiseleiter Chris schon auf uns und wir lernten unsere Mitreisenden kennen.

Als wir mit dem Kleinbus zu unserem Hotel durch Christchurch fuhren, kam sofort Urlaubsfeeling auf – in Neuseeland beginnt am 1.Dezember der Sommer und wir wurden mit sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein empfangen. Es ist dort eben alles anders, nicht nur, dass die Autos (und auNeuseelandch Fahrräder !!!) auf der linken Straßenseite fahren…

Am nächsten Tag holten wir die Räder ab, drehten eine Proberunde und dann kamen sie erstmal
auf den Hänger, am liebsten wäre ich sofort losgeradelt.

Aber es dauerte nicht lange, da saßen wir im Sattel –im ersten Moment konnte
ich es noch gar nicht richtig glauben: Ich bin in Neuseeland, die Sonne gibt ihr bestes und ich sitze
auf dem Rad und fahre durch eine einmalige Landschaft
und vor allem – wir haben drei Wochen
Zeit !!!

Und es wurden drei traumhafte Wochen – Neuseeland bietet Natur pur. Es duftet nach Wald
und Blumen, die Vögel zwitschern dich früh sanft munter und begleiten dich den ganzen Tag über.
Ein Gefühl von Freiheit und Lebensgenuss, einfach wunschlos glücklich sein (kein einziger Gedanke an zu Hause) – so vergingen erlebnisreiche Stunden und Tage mit Gleichgesinnten, viel Spaß und ständig neuen Eindrücken.

Besonders beeindruckt war ich beim Anblick des Fox-Gletschers. Wir standen an der Zunge dieser gewaltigen Eismasse, welche schon Tausende von Jahren existiert. Da relativiert sich vieles…Genauso begeistert war ich beim Überqueren (alpine Wanderung) des Vulkangebietes im Tongariro-Nationalpark auf der Nordinsel. Es mutete fast etwas unheimlich an – Nebel, so dass man manchmal kaum die Hand vor Augen sah, auf dem Vulkan eiskalter Wind mit Temperaturen um null Grad Celsius, aufsteigende Rauchschwaden mit Schwefelgeruch aus der Erde. Da wird man sich wirklich der Einmaligkeit, Schönheit und auch gewaltigen Kraft der Natur bewusst.

Ein weiteres Naturerlebnis – die Wanderung durch den Regenwald im Abel-Tasman-Nationalpark. Für Pflanzenliebhaber und alle anderen ein wahres Paradies.

Der Ort Rotorua empfing uns mit einem eigenartigen Geruch nach Schwefel, der uns den ganzen Tag und auch die zwei Nächte in der Nase hängenblieb. Aber die Geysire und blubbernden Schlammlöcher boten ein Naturerlebnis der besonderen Art. Die Erde lebt und bebt im Inneren – hier kommt es an die Oberfläche.


Neuseeland Jana 


Mit dem Fahrrad erklommen wir Tag für Tag kleine und große Hügel, genossen umso mehr die rasanten Abfahrten, radelten genüsslich auf flachen Abschnitten durch Wälder und an Seen entlang und am Ende der Reise zeigte unser Tacho ca. 700 Radkilometer an. Der Begleitbus mit Chris beförderte neben unserem Gepäck auch diejenigen, die ihre Beine etwas schonen wollten, denn manche „Hügel“ gingen ganz schön in unsere Waden bzw. Oberschenkel, die an Umfang ständig zunahmen. Spaß gemacht hat es allemal und nach einem Aufstieg wurden wir immer mit einer tollen Aussicht belohnt.

Unsere Rundreise begann in Christchurch auf der Südinsel, führte uns zuerst Richtung Süden bis nach Queenstown. Der  höchste Berg Neuseelands, der Mount Cook (3764 m) bot uns einen tollen Anblick. Vorbei an Weingütern – der neuseeländische Wein ist übrigens sehr empfehlenswert ! – gelangten wir zur Bungee-Brücke über den Karawau-River, wo ein gewisser Herr Hackett das Bungee-Jumping erfunden hat. Wir sahen anderen lieber dabei zu…

In Queenstown blieben wir zwei Nächte und genossen einen Ruhetag, es gab fakultative Aktivitäten (Jetboot, Ausflug „Lord of the Rings“, Flug zum Milford Sound) oder eigenes Programm. Rund um Queenstown gibt es sehr schöne Wanderwege und der Ort bietet alles für einen erholsamen Tag – Geschäfte, Cafés, Hafen, Plätzchen am See mit einer schönen Bergkulisse.

Danach führte uns die Strecke an der Westküste entlang Richtung Norden. Neben dem schon erwähnten Fox-Gletscher boten der 30 m hohe Thunder-Creek-Wasserfall und die Pancake Rocks (Pfannkuchen-Felsen) mit den Blow Holes (Blaslöchern) bei Punakaki ein Naturschauspiel. Auf der Weiterfahrt nach Westport konnten wir im Naturschutzgebiet am Cape Foulwind eine Robbenkolonie mit ihren Jungen beobachten.

Der nächste radfreie Tag in Nelson bot wieder viele Möglichkeiten. Sehr empfehlenswert ist eine Wanderung im Abel-Tasman-Nationalpark (fakultatives Angebot). Wir fuhren mit einem Boot an der Küste entlang und man konnte bei jedem Halt an verschiedenen Stellen das Boot verlassen. Nach einer Wanderung durch den Regenwald stiegen wir dann an einer anderen Stelle wieder zu und das Boot brachte uns zum Ausgangspunkt zurück.

Eine Wanderung im Regenwald hält für fast alle Sinne etwas bereit – Sehen, Hören, Riechen und Fühlen – ein unbeschreibliches Erlebnis !

Spielt das Wetter mit, besteht auch die Option zum Kajaken und Baden.

Nach einer letzten bergigen Radtour auf der Südinsel entlang des Queen Charlotte Drive mit herrlichem Blick auf die Marlborough Sounds (Fjordlandschaft) erfolgte die Überfahrt mit der Fähre von Picton nach Wellington. Die Überfahrt dauert etwa 3 1/2 Stunden und ist alles andere als langweilig.

In der Hauptstadt Neuseelands, einer sehr modernen Stadt empfiehlt sich ein ausführlicher  Besuch des Nationalmuseums „Te Papa“, welches alle Facetten dieses Landes (Geschichte, Geologie, Fauna, Flora, Ureinwohner) berührt und einen umfassenden Einblick vermittelt – nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Anfassen und Ausprobieren.

In Richtung Rotorua bestand die Möglichkeit, mit dem Rad entlang des Lake Taupo, des größten Binnensees Neuseelands zu fahren oder eine Tageswanderung (ca. 6-7 Stunden) durch das Tongariro-Vulkanmassiv zu bewältigen. Diese Alpin-Wanderung (wie oben schon erwähnt) war für mich eines der Highlights auf der gesamten Reise. Die Strecke ist allerdings sehr schwierig (steile Auf-und Abstiege, teilweise keine Wege, sondern Geröll, extreme Witterung, straffes Laufen). Wer einigermaßen fit ist, sollte sich aber unbedingt dafür entscheiden, denn die Landschaft belohnt jeden mit einmaligen Eindrücken, die mit Worten oder Bildern nicht annähernd wiedergegeben werden können.

Den Ort Rotorua kann man selbst gut erkunden. Der Besuch der Geysire, Schlammlöcher und ein Stadtbummel gehören auf jeden Fall dazu.

Bevor wir Auckland erreichten, verbrachten wir noch einen Tag auf der Coromandel-Halbinsel, die dieser Reise ihren Namen gab. Wir nutzten die Zeit für eine fakultative Bootstour mit Bade-und Schnorchelmöglichkeit. Das heiße Wasser, welches bei Ebbe am Hot Water Beach aus dem Sand austritt und die Leute sich ein Loch graben und hineinsetzen, konnten wir leider nicht erleben, da die Ebbe erst 19.30 Uhr kam und der Weg zurück zum Hotel ohne Licht am Rad nicht mehr zu schaffen war. Aber es soll wohl jedes Plätzchen an diesem Strandabschnitt besetzt gewesen sein…

Irgendwann geht alles vorbei und so erreichten wir schließlich Auckland, unsere letzte Station vor dem Heimflug. Da unser Flug erst 23.45 Uhr losging, hatten wir genügend Zeit, die Stadt zu erkunden, die weitläufige Parkanlagen, einen schönen Hafen und viele, viele Geschäfte bietet. So kamen wir nicht in die Verlegenheit, neuseeländische Dollar mit nach Hause nehmen zu müssen…

Für einige ging der Urlaub noch weiter – Peter und Angela fuhren noch eine Woche mit dem Campmobil über die Nordinsel, Udo und Andrea flogen für eine Woche zu den Fiji´s und Michael verlängerte um eine Nacht in Hongkong.

Alle anderen traten den Rückflug mit tollen Erinnerungen an und wir werden diesen Urlaub nie vergessen…


Zum Schluß einige Tipps für Neuseeland-Neulinge:

- eine zusätzliche Nacht in Christchurch lohnt sich

- unbedingt das Frucht-Eis (aus verschiedenen frischen, gefrosteten Früchten) und die 

   Cookies (große Kekse) probieren

- die „Lord of the Ring“-Tour von Rotorua aus machen, nicht in Queenstown

- die Radtour bietet mehr Naturerlebnis als eine Bustour – keine Angst, der Begleitbus

  sammelt alle jederzeit ein und ab 2010 gibt es auf Wunsch Elektrofahrräder

ansonsten Neuseeland selbst erobern – die Reise ans andere Ende der Welt lohnt sich !!!  


Neuseeland 3                                         
 
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Ich bedanke mich für die Zeit, die Sie sich zum Lesen genommen haben und hoffe, daß meine Begeisterung für dieses Reiseziel Sie angesteckt hat…

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