Eine Reise in ein Land mit einer über 2500 jährigen Geschichte:

„ Auf den Spuren des alten Persiens“

Der Mythos der Perser beschäftigte uns schon in der Schulzeit und während des Lebens immer mal wieder. 1979 schrieben die Medien viel über die persische Revolution und die islamische Republik. Dann herrschte dort 8 Jahre Krieg gegen den Irak und z.Zt. beherrschen auch wieder grausige Nachrichten über den „nahen Osten“ die Medien. Die westliche Politik sprach vor Jahren schon Sanktionen gegen das Land aus, nicht wegen der jetzt diskutierten Atomforschung, vielmehr wegen der Verstaatlichung der Ölindustrie und weil der Shah als Marionette westlicher Kapitalinteressen verjagt worden war.

Das Angebot vom TRAVELStar Reisebüro Moch, eine Studienreise „Auf den Spuren des alten Persiens“ zu  organisieren lockte und war gleichzeitig bei mir mit „Risiko-Bedenken“ behaftet. Trotz allem war die mögliche Reiseteilnehmerzahl schnell erreicht und die Gruppe machte sich mit Thomas Moch als Gruppenreiseleiter vom 26. 4. bis 06.05.2015 auf die Reise. Der Flug ging mit Turkish Airlines über Istanbul nach Teheran, der jetzigen Hauptstadt der Islamischen Republik Iran. Ankunft war am frühen Morgen in der modernen Millionenstadt, von Hochgebirgen und Wüsten umgeben. Was fanden wir nun vor? Eine moderne Infrastruktur und freundliche Menschen. Selbst bei der Einreise ging es zügig und ohne Befragungen ab. Von allen Seiten wurde uns herzlich zugewinkt, Menschen die uns sahen freuten sich über uns Touristen, begrüßten uns und boten ungefragt Hilfe an. Auch Fotos mit neusten Handys und Kameras wurden von uns und ihnen, Arm in Arm sehr oft gemacht. Die besuchten Städte, die Hotels, die historischen Bauten, die Menschen – kurz das Land  machten einen gepflegten und freundlichen Eindruck. Also ganz anders, wie wir es aus den Medien beeinflusst, uns vorher vorgestellt hatten.

 


Die Bekleidungsvorschriften des Korans, also dass eine Frau ihre Haare bedecken sollte, sind natürlich Gesetz und werden von den Iranischen Frauen auch öffentlich eingehalten. Besuchern gegenüber ist man da großzügiger, doch ein Kopftuch muss für alle Frauen sein, egal welche Farbe und Form. Wir gewöhnten uns schnell daran und den Männern in unserer Gruppe schien es sogar zu gefallen…

Unsere Reise ging von der Teheran dann in 10 Tagen weiter nach Isfahan und über Yazd nach Shiraz. Die alten Hauptstädte haben für uns viele schöne und rekonstruierte Paläste, Teehäuser, Basare, Gärten, Koranschulen und Moscheen zu besichtigen gehabt. Pesepolis, die alte Hauptstadt, welche von Alexander dem Großen zerstört wurde, beeindruckte uns alle sehr. Das Klima war auch zu unserer Reisezeit ideal für die Reise und so lauschten wir gespannt den Erläuterungen unseres örtlichen Reiseführers und erfuhren eine Menge über Geschichte, Religion und die Völker der Region.

Persische Kultur und Lebensweise hat eine Jahrtausend alte Entwicklung genommen und so sind Sitten, und Bräuche anders als von uns gewohnt, doch wir kamen gut  damit zurecht. Auch ist der Iran multikulturell. So leben im Land auch christliche Armenier mit Juden, Aserbaidschaner, Kurden, Drusen, Sunniten und mehrheitlich Schiiten friedlich zusammen. Keine ausländischen Mächte hetzten dort die Volksgruppen gegeneinander auf. Natürlich ist der Staat diesbezüglich sehr wachsam und als Gegner der Regierung hat man es sicher nicht leicht. Viel Polizei haben wir aber nicht gesehen, ist die Kriminalität im Land doch sehr  gering. Unser junger persischer Reisebegleiter führte uns durch sein Land und machte deutlich, dass die Iraner stolz auf ihre Geschichte und auf ihr Land sind. Sie sind es auf ihre Schätze, die Bauten und Paläste und pflegen diese, aber auch auf ihre Bodenschätze über die nur sie als Nation verfügen und das soll auch so bleiben. Die westlichen „Sanktionen“ spürt man im Alltagsleben überhaupt nicht. Es gibt alles und was unsere Firmen nicht liefern dürfen, dass liefern halt „die Anderen“.

Die Frauen bewegen sich in der Gesellschaft selbstbewusst, kaufen wie wir gerne ein, studieren in allen Berufen und können natürlich auch Auto fahren. Sie dürfen zwar nicht zum Militär, dürfen aber z.B. Polizeiberufe ausüben. Unsere Vorstellung von Emanzipation sieht sicher anders aus, aber bei uns ist auch nicht alles Gold was glänzt. Es gibt noch so viel mehr über die Reise zu berichten, das soll hier aber nur ein kurzer Kommentar sein und ein Hinweis, dass man sich selber einen Eindruck von dem Land machen sollte, was in unseren Medien leider nicht gut wegkommt aber so schöne Erlebnisse uns geboten hat.

Für die exzellente Organisation und die Reisebetreuung bedankte sich die Gruppe bei Carola und Thomas Moch und zusammenfassend sei gesagt: Die Studienreise war ein voller Erfolg!

Ingrid Höhnel im Namen der Reisegruppe


Weitere Eindrücke zu dieser Reise finden Sie in unserer Fotogalerie!

 

 

 

 

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