Der Ruf der Karibik

Diesem folgten 50 reiselustige und kreuzfahrtenbegeisterte Kunden vom Reisebüro Moch aus dem Radeberger und Dresdener Land, welche unter Reiseleitung von Thomas & Carola Moch sich auf eine 14-tägige Karibik-Kreuzfahrt mit der AIDAbella vom 16.02. bis 03.03.2014 begeben hatten.


Auch wenn die Anreise nicht mehr vergleichbar anstrengend ist wie zu Zeiten von Christoph Columbus, so waren es doch einige Stunden bis wir in Montego Bay auf Jamaika an Bord des Clubschiffes gehen konnten. Zum Glück war aber der Folgetag ein Seetag, sodass man sich ausruhen und das AIDA-Bordleben in vollen Zügen genießen konnte.
Die Reiseleitung hatte für die Gruppe 3 Ausflüge vorreserviert und half bei der individuellen Reisegestaltung der Moch-Gäste während der Reise immer gern. In Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, machten wir einen gemütlichen Stadtbummel durch das historische Zentrum der ersten spanischen Kolonialresidenz in der Neuen Welt und schauten den Tabakdrehern in einer Zigarrenmanufaktur bei der Arbeit zu.
Dann ging es nach Tortola und den British Virgin Inseln, wo wir als Gruppe einen gemeinsamen Ausflug nach Virgin Gorda unternahmen und an Traumstränden baden konnten. Bei 26° bis 32°C und überwiegend Sonnenschein macht das natürlich besonders Spaß. 
Entlang der kleinen Antillen brachte uns das Schiff dann nach St. Kitts und von da ging der Kurs wieder zu den Großen Antillen. Hispaniola heißt die große Insel, welche sich in Haiti und die Dominikanische Republik teilt. Wir gingen von La Romana aus auf einen sonnigen Ausflug zur Insel Saona, sahen Seesterne, Muscheln und viele bunte Fische im türkisblauen Meer. Wie die Piraten der Karibik waren wir kostümiert auf einen Katamaran gestiegen und hatten viel Spaß dabei. Die Ironie des Tages brachte uns aber auch den „Fluch der Karibik“ nahe, denn die AIDA-Besatzung entdeckte zwei Schiffbrüchige Haitianer in einem kleinem Boot mit kaputten Motor hilflos weit draußen im Meer treiben. Das Wasser lief schon ins Boot und mit einbrechender Dunkelheit wären die Zwei  verloren gewesen. Das Sicherheitspersonal und der Kapitän der AIDA überprüften die beiden aber trotzdem auf Waffen und die Umgebung des Schiffes wurde nach anderen Booten observiert. Aber es war kein echter Piratenangriff zu vermuten und so nahm man die Schiffbrüchigen auf die Bella auf um Sie im nächsten Hafen den örtlichen Behörden, wie nach internationalem Seerecht üblich, zu übergeben.
Doch die Jamaikaner, welche Probleme mit illegalen Einwanderern aus Haiti haben, weigerten sich, unsere zwei aufzunehmen. So hatte der Kapitän nun ein Problem, welches er aber souverän im Laufe der weiteren Reise löste.
Wir fuhren von Ocho Rios, wo wir einen schönen Tag im tropischen Regenwald und am Dunn`s River Wasserfall hatten, weiter nach Mexiko. Unser hiesiger Anlaufhafen war auf Cozumel, einer bekannten Taucherinsel vor der Halbinsel Yucatan. Erste Erkundungen im Mayaland standen an, sowie Baden und Schnorcheln in einer fantastischen Unterwasserwelt. Die indianische Kultur der Mayas beschäftigte uns auch auf dem gemeinsamen Gruppenausflug in Belize. Über eine Stunde ging es mit dem Motorboot entlang am tropischen Fluss zu dem abseits gelegenen Tempelort Lamanai. Mitten im Regenwald kam man sich zeitweise vor wie „Indiana Jones“ und einige von uns bestiegen sogar die 38 Meter hohe Pyramide und wurden mit einem phantastischen Rundblick belohnt.
Auch in Mexiko durften unsere Schiffbrüchigen jedoch nicht von Bord. Der Kapitän hielt uns immer auf dem Laufenden und war mit der Reederei und der Botschaft im ständigen Kontakt.
Nach einem weiteren Seetag, an dem sich unsere Gruppe den Tag beim gemeinsamen Shuffleboard-Wettkampf an Deck vertrieb, warf die Bella vor Grand Cayman den Anker. Mit Tenderbooten ging es hinüber in das Paradies - ein unbeschreibliches Erlebnis waren die vielen Rochen, mit denen wir schwimmen waren und die trolligen Wasserschildkröten. 
Ende unserer Kreuzfahrt war wieder in Montego Bay, wo der Kapitän es dieses mal erst gar nicht versuchte unsere zwei haitianischen Passagiere von Bord gehen zu lassen, denn man hatte deren Boot  in der Zwischenzeit auf der AIDA wieder flott gemacht und, ausgestattet mit 2.224,- U$ Spendengelder wollte man sie auf der Fahrt zurück nach Hispaniola vor Haiti wieder in die Heimat entlassen.

Über Nacht flogen wir zurück nach Deutschland und die wunderbaren Tage zogen noch einmal an unserem geistigen Auge vorbei. Mancher träumte vielleicht auch von  den Piraten der Karibik…

 
 















     
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