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Reisetagebuch Gruppenreise Myanmar 28.10.-08.11.2013

Min-ga-laa-ba (Guten Tag)!

 

Am 28.10.2013 startete ich gemeinsam mit 11 Kunden unseres Reisebüros und 3 Gästen aus anderen Teilen Deutschlands auf unsere Gruppenreise nach Myanmar.
Gegen 3.30Uhr holten uns unsere Transferfahrer zu Hause ab und brachten uns zum Hauptbahnhof in Dresden. Um  4.23Uhr ging es mit dem Zug nach Frankfurt, wo wir gegen 09.50Uhr den Flughafen- Fernbahnhof erreichten. Dort trafen wir auf unsere 3 Mitreisenden, die aus anderen Deutschlands angereist waren.
Nach dem Check In und Passkontrolle gingen wir zu unserem Abflugsteig und mit einer Stunde Verspätung startete das Flugzeug der Malaysischen Fluggesellschaft Richtung Kuala Lumpur, wo wir am 29.10.13 fast pünktlich gegen 7.15Uhr ankamen. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es 10.00Uhr auch schon weiter nach Yangoon.

Etwas erschöpft, aber voller Erwartungen, kamen wir dort gegen 11.30Uhr an und wurden nach den Einreiseformalitäten schon von unserem freundlichen Reiseleiter Maung Maung (gesprochen Mau Mau) empfangen. Nach einer ¾ Stunde Busfahrt bezogen wir unsere Zimmer im ersten Hotel in Yangoon, dem Hotel Kandawgyi Palace, welches ganz romantisch an einem See gelegen war.
Damit wir uns schnell an die Zeitverschiebung(+6 Stunden) gewöhnen, beschlossen wir, bei einem  Erkundungsspaziergang um den See, erste Eindrücke von Land und Leuten zu gewinnen. Beim gemeinsamen, gemütlichen Abendessen im Hotel  genossen wir die asiatische Küche und ließen den Tag gegen 20.30Uhr ausklingen.

Am 30.10.13 trafen wir uns schon um 7.00Uhr zum gemeinsamen Frühstück, denn für 09.00Uhr war die Abfahrt unseres Busses geplant, damit wir frühzeitig an der berühmten Shwedagon Pagode sind, zu der täglich sehr viele Besucher kommen. Der mit 60 Tonnen Blattgold bedeckte glockenförmige Überbau gehört zu dieser größten und beeindruckendsten buddhistischen Pagode der Welt, die vor 2500 Jahren gebaut wurde, um die 8 heiligen Haare des Buddha aufzubewahren. Bei einem 3-stündigen Rundgang erzählte uns Maung Maung alles über die Geschichte, den Bau und natürlich die religiösen Hintergründe der berühmten Pagode. Inzwischen war es Mittagszeit und die Temperaturen bei ca. 35Grad Celsius im Schatten. Da wir die Schuhe vor Betreten der Pagode ausziehen mussten  
und Strümpfe nicht erlaubt sind, mussten wir ganz schön aufpassen, dass wir uns nicht die Fußsohlen verbrennen.
Unser Mittagessen, gebratene Nudeln  mit Gemüse  oder Ähnliches hatten wir uns nun redlich verdient, dazu  noch ein Bier oder frischen Obstsaft, das Ganze für ca. 5,00€. Nach der Mittagspause gegen 14.00Uhr ging es zum Scott Market, einem lokalen Markt mit über 200 Geschäften. Danach bummelten wir noch durch das lebhafte indische und anschließend das chinesische Viertel von Yangoon. Es war sehr interessant, was man dort alles zu sehen bekam, kaufen und auch probieren konnte. Gerüche der unterschiedlichen Art konnte man dort wahr nehmen, dem Schneider beim Nähen zu schauen, den Koch beim Kochen beobachten, dem Verkäufer zu sehen, wie er die Bethelnuss in ein Blatt einwickelt und das Ganze dann als „Droge“ offiziell verkauft.  Nun wussten wir auch, warum überall auf dem Boden frische rote Flecken, die ähnlich wie Blut aussahen, zu erkennen waren.  Das kommt von der Bethelnuss, die zusammen mit dem Blatt gekaut wird. Die Leute spucken dann den bitteren Saft, egal wo sie sind, einfach aus. Aber es war sehr interessant, dem bunten Treiben der Menschen zu zuschauen.
Das Abendessen nahmen wir wieder gemeinsam im Hotelrestaurant ein. Anschließend ließen wir den erlebnisreichen Tag noch an der Hotelbar ausklingen.

Am 31.10.13 war dann bereits für 03.30Uhr der Weckruf, denn unser Flug nach Bagan startete bereits um 06.00Uhr. Freundlicherweise hatte das Hotel für jeden von uns eine kleine Frühstückstüte vorbereitet. Nach einer reichlichen Stunde Flug erreichten wir die nächste Etappe unserer Reise, Bagan. Schon morgens 8.00Uhr standen auf dem  Thermometer bei 34 Grad Celsius. Erste Eindrücke von der Ruinenstadt mit Tausenden Tempelruinen haben wir schon auf der Fahrt zum Hotel gewonnen. Bereits um 08.30Uhr bezogen wir unsere Zimmer im Hotel Myanmar Treasure Island Resort, einer ruhig gelegenen Hotelanlage mit schönem Garten. Dann ging es auch gleich los mit dem Besuch eines einheimischen Marktes und danach zur ersten Besichtigung, der Shwezigon Pagode und dem Ananda Pahto Tempel.  Und wie vor jedem Tempel- oder Pagodenbesuch hieß es, Schuhe ausziehen. Bevor wir wieder unsere Schuhe anziehen konnten, gab es übrigens von unserem aufmerksamen Reiseleiter immer ein feuchtes Tuch zum Säubern.
Gegen 13.30 Uhr waren wir zurück im Hotel und hatten Zeit, uns frisch zu machen, etwas im hoteleigenen Restaurant zu essen oder einfach am Pool zu relaxen. Am Abend gab es noch ein besonderes Erlebnis, den Sonnenuntergang an der Buddhistischen Shwesandaw Paya Pagode, gebaut 1057, die aus 5 Terrassen besteht und oben von einem zylinderförmigen Stupa gekrönt wurde. Da mussten wir schon einigermaßen schwindelfrei  und gut zu Fuß sein, wenn wir bis auf die oberste Terrasse  klettern wollten. Aber am Ende wurden wir mit einem fantastischen Ausflug über das weitläufige Gebiet mit den vielen Tempeln in unterschiedlichen Größen belohnt. Die untergehende Sonne ließ die meist terrakotta- farbenen Tempel immer wieder, zusammen mit dem Grün der Sträucher und des Grases, in unterschiedlichen Farben erstrahlen. Es ergaben sich viele tolle Fotomotive. Die Sonne ging so schnell unter als hätte jemand das Licht ausgeknipst. Gegen 19.00Uhr waren wir zurück im Hotel und nach dem Abendessen ging dieser sehr lange Tag für uns zu Ende.

   Für ein paar Teilnehmer unserer Reisegruppe stand bereits gegen 5.00Uhr am 01.11.13 die Fahrt mit dem Heißluftballon zum Sonnenaufgang über der Märchenlandschaft der Tempelruinen von Bagan als nächstes Highlight auf dem Programm.
Nach dem gemeinsamen Frühstück starteten wir schon wieder mit dem Bus zum nächsten Tagesziel, dem Mount Popa. Am Vormittag gab es aber noch Interessantes über Land und Leute und Leute“ zu erfahren. Unter anderem konnten wir uns anschauen, wie eine Sesampflanze oder Erdnüsse wachsen und wie Palmzucker hergestellt wird. Wir erfuhren, was Thanakapaste ist: Sie wird aus der Rinde des Limonia acidissima- Baumes gewonnen, indem man die Rinde auf einem Mahlstein mit Wasser vermischt. Sie dient den Einheimischen zur Hautpflege oder auch als Sonnenschutz und wird

besonders gern bei Touristen in kunstvollen Formen z.B. als Blatt aufs Gesicht aufgetragen. Getrocknet nimmt die Paste weiße Farbe an. Auch wir konnten uns mit der Paste „bemalen“ lassen. 
Dann besuchten wir ein traditionelles Dorf und schauten uns an, wie die Menschen dort arbeiten und leben.  Dann ging es weiter zum nächsten Highlight unserer Reise, dem Mount Popa, ein erloschener Vulkan und mit einer Höhe von 1518 Metern die höchste Erhebung. Der Berg gilt als Wohnsitz der mächtigen Geister Myanmars, der Nats. Fast alle Teilnehmer unserer Gruppe erklommen die über 777 Stufen barfuß zum Gipfel. Aber die Strapazen haben sich gelohnt. Oben angekommen, wurden wir mit einem fantastischen Blick in die Umgebung belohnt. Genervt haben nur die vielen Affen beim Aufstieg, die uns ständig nach etwas Essbaren angebettelt haben.
Anschließend gab es Mittagessen am Rande einer Pitahaya- Plantage. Selbstverständlich gab es die Möglichkeit, diese interessante Frucht als Saft oder auch in Stücken zu probieren oder zu schauen, wie die Früchte wachsen. Anschließend fuhren wir weiter nach Mandalay, der ehemaligen Hauptstadt Myanmars, wo wir 3 Tage blieben und die nähere Umgebung erkundeten.

02.11.2013: Heute konnten alle mal etwas länger schlafen, denn wir starteten erst gegen 09.30Uhr zu unserer Tagestour. Erstes Ziel war eine Werkstatt, in der Blattgold hergestellt wird. Auf primitive Art und Weise schlugen die Arbeiter abwechselnd, jeder 15 Minuten, mit einem 6 Kilogramm schweren Hammer, ununterbrochen auf ein Paket mit 800 sorgfältig aufgeschichteten Goldblättchen, die durch hauchdünnes Bambus papier voneinander getrennt sind, ein, Schwerstarbeit!  Es gab auch Gelegenheit, sich Goldblättchen als Souvenir zu kaufen. Unsere Besichtigungstour führte uns weiter zum Mahamuni- Buddha, dem bedeutendsten Heiligtum Mandalays. Leider durften nur die Männer direkt an den Buddha heran, wir Frauen mussten aus religiösen Gründen im Vorraum warten.
Als nächstes besuchten wir noch den Königspalast, der aus 120 hölzernen Gebäuden besteht. Dort hatten wir Zeit, den 55 Meter hohen Aussichtsturm zu besteigen und den Ausblick auf den Palast und die schöne Umgebung zu genießen.
Nach einem gemütlichen Mittagessen am Fluß ging die Besichtigungstour weiter mit der Kutho- daw- Pagode, dem „größten Buch der Welt“. Dort ließ man in 729 kleinen Pagoden Marmortafeln anbringen, auf denen  die überarbeitete Fassung des Tipitaka zu lesen ist. Für uns waren es einfach geniale Fotomotive, von denen es auf der gesamten Reise unzählige gab. Und Dank unseres netten Reiseleiters, der uns immer gute Tipps für Standorte zum Fotografieren gab, sind wirklich interessante Fotos entstanden.
Den Tag mit vielen kulturellen Highlights beendeten wir mit der Auffahrt zum 236 Meter hohen Mandalay Hill, der uns einen traumhaften Blick in die Umgebung zum Sonnenuntergang bot. Die kleinen Autos, auf deren Ladefläche wir auf Bänken Platz nahmen, brachten uns anschließend wieder zu unserem Bus. Nach dem Abendessen in einem China- Restaurant, trafen wir uns noch zu einem Plausch und ein Bier am Hotelpool.

03.11.2013: Nach dem Frühstück fuhren wir zuerst zum Taungthaman- See, einem angestauten See, früher in der heißen Jahreszeit ausgetrocknet. Wenn der See im Sommer wenig Wasser hat, wird dort Gemüse angebaut. Absolut sehenswert ist die berühmte U- Bein- Brücke, die eine Länge von 1200 Metern hat und 1853 gebaut wurde. Es ist übrigens die längste Teakholzbrücke der Welt. Nach einem Spaziergang bis in die Hälfte der Brücke, stiegen wir in kleine Ruderboote und kamen so wieder zum Bus, der bereits auf uns wartete. Das nächste Highlight erwartete uns mit dem Besuch eines Klosters ganz in der Nähe des Sees. Hautnah konnten wir den „Umzug der Mönche“miterleben. Dabei kann man zuschauen, wie 1180 Mönche mit „erbetteltem“ Essen zum Kloster zurückkehren, nachdem sie in der nahen Umgebung des Klosters Nahrung für den Tag eingesammelt haben.  

Diese nehmen sie dann bei dem gemeinsamen Essen  zu sich. Wichtig, die Nahrungsaufnahme muss bis spätestens 12.00Uhr erfolgt sein! Es war sehr beeindruckend, dieses „Schauspiel“ hautnah mit zu erleben, welches sich täglich um 10.00Uhr mit viel Disziplin wiederholt.
Bei dem Besuch einer traditionellen Seidenweberei erfuhren wir alles von der Seidenraupe bis zum fertigen Stoff. Die Gelegenheit z.B. einen Schal oder Longhi, ein traditionelles Kleidungsstück, zu kaufen, wurde rege von unseren Mitreisenden genutzt.
Nach der Mittagspause fuhren wir nach Sagaing, der Stadt mit den Hügeln, auf denen sich 735 Klöster mit insgesamt 8000 Mönchen befinden. Dort ging es auch diesmal wieder mit kleinen Jeeps zu einem Aussichtspunkt auf einen der Hügel, von wo aus wir wieder einen fantastischen Ausblick auf den  Ayeyarwady- Fluss und die Landschaft hatten.
Anschließend fuhr uns der Bus zum Myitnge- Fluß, den wir mit einer „ Fähre“ überquerten. Vorher machten wir den vielen einheimischen Händlern, die mit uns auf die Fähre warteten,  noch eine Freude und kauften z.B. einen traditionellen Sonnenhut. Die Überfahrt nach Inwa dauerte nur 10 Minuten. Dort angekommen, erwarteten uns schon die Pferdekutschen, mit denen wir, jeweils immer 2 Personen, eine Fahrt durch die „Oase der Ruhe“, mit den verstreut liegenden Ruinen, machten. Nach einigen Fotostopps und Besichtigungen z.B. dem schiefen Turm von Ava, ging es zurück mit der Fähre zum anderen Ufer wo unser Bus auf uns wartete. Dann ging es zurück zum Hotel Mandaly City, in dem wir 3 Nächte untergebracht waren. Das gemeinsame Abendessen fand diesmal im „Grünen Elefant“ statt und war natürlich wieder traditionell asiatisch.

  04.11.13: Heute hieß es mal wieder, Koffer packen und ab zum Flughafen. Trotzdem es in der Nacht auf dem Flughafen Mandalay gebrannt hatte und die gesamte Technik außer Betrieb war, ging unser Flug nach Heho pünktlich um 10.20Uhr. Air Myanmar, die mit kleineren Maschinen fliegt, bietet übrigens einen sehr guten, freundlichen Service an. Die Zeit bis nach Heho verging im wahrsten Sinne „wie im Fluge“. Schon auf der Busfahrt sahen wir die vielen Plantagen und Felder, auf denen Ingwer, Knoblauch, Kartoffeln, Blumenkohl, Erdbeeren, Mandarinen, Avocados usw. wachsen oder angebaut werden, eine sehr fruchtbare Gegend! Wir legten einen Stopp bei einer Reisebauernfamilie ein und konnten ihnen beim Reisdreschen zusehen.
Nach der Mittagspause besichtigten wir die Pindaya Höhlen. Mit einem Traktor ging es zum
Eingang der Höhlen, in denen sich 8000 gespendete Buddhas unterschiedlicher Größe und Materialien befinden. Auch unserer Reiseleiter Maung Maung hatte vor einiger Zeit einen Buddha gespendet. Wie immer spazierten wir barfuß durch diese heilige Stätte. Natürlich suchten alle nun nach der Buddhafigur unseres Reiseleiters und haben sie auch gefunden.

Gegen 19.00Uhr erreichten wir unser Hotel, dem „Top Hill Villas“, das an einem Hang, eingebettet in einem wunderschönen Garten, lag. Aber hier war es richtig kalt, nur 16 Grad Celsius. Schließlich liegt die Stadt Kalaw ja auch 1400 Meter über dem Meer. Nach der tagelangen Hitze mussten wir uns nun erst einmal an die „Kälte“ gewöhnen. Das Abendbrot nahmen wir gleich im hoteleigenen Restaurant ein.

05.11.13: Pünktlich um 09.00Uhr fuhr uns der Bus zum einheimischen Markt nach Kalaw. Dort verkaufen die Leute unter anderem das Obst und Gemüse, was wir auf der Fahrt vom Flughafen auf den Feldern  gesehen haben. Unser Reiseleiter musste uns so manches Gemüse erklären, das wir noch nie gesehen haben. Wir hatten Zeit bis 10.00Uhr den Markt zu erkunden und auch etwas einzukaufen. Da noch eine lange Busfahrt zum Inle See vor uns lag, nutzten wir einen Stopp an einer interessanten Brücke, über die eine Bahnlinie führte und ein tolles Fotomotiv bot, auch noch für einen kleinen „Umtrunk“ mit einem Glas einheimischen Rum.
Um unser heutiges Hotel zu erreichen, mussten wir in Langboote umsteigen. Auch unser Gepäck wurde so zum Resort mitten auf dem See transportiert. Schon auf der Fahrt dorthin konnten wir zuschauen, wie geschickt die  Einbein- Ruderer mit einem Bein rudern und dabei auch noch fischen. Die Fahrt mit dem Boot auf dem ca. 900 Meter über dem Meeresspiegel liegenden See zum Hotel dauerte ca. ½ Stunde und war sehr romantisch. Das Paradise Inle Resort ist umgeben von Wasser auf Stelzen gebaut und besteht aus kleinen Bungalows, die alle miteinander verbunden sind. Wir genossen einen traumhaften Sonnenuntergang, der sich auch als tolles Fotomotiv anbot, anschließend trafen wir uns es im Hotelrestaurant zum gemeinsamen Abendessen.

06.11.13: Abfahrt für uns wieder mit dem Boot zur Besichtigungstour war 08.30Uhr. Das Gepäck wurde mit extra Booten zum Bus gefahren. Unser erstes Ziel auf dem Inlesee, auf dem sich auch mehrere Dörfer sowie Plantagen z.B. mit Tomaten befinden, ein Markt. Der war natürlich vorrangig für Touristen gemacht, deshalb gab es viel „Plunder“ wie Schnitzereien, Modeschmuck, gut für die Leute, die noch Souvenirs kaufen wollten. Dann fuhren wir mit dem Boot zu einer Lotusseidenweberei. Davon hatten wir vorher noch nie etwas gehört. Wir konnten uns persönlich davon überzeugen, dass man aus dem Stiel der Lotusblüte in einem aufwendigen Prozess Seidenfäden herstellen kann und schauten den Arbeitern zu, einfach fantastisch. Nächstes Ziel auf dem See war ein Dorf, in dem wir einen Tempel besuchten und unser Mittagessen einnahmen.  

Auf der Rückfahrt zum Bus fuhren wir vorbei an riesigen Tomatenplantagen, die mitten auf dem Wasser angelegt wurden und viele Früchte trugen. Große Flächen des Sees sind mit Lotusblüten bedeckt, einfach schön!
15.00Uhr starteten wir mit unserem Bus, in dem bereits das Gepäck verstaut war, wieder nach Heho. Von dort flogen wir über Mandalay nach Yangoon, dem Ort in Maynmar, von dem aus wir unsere Rundreise gestartet haben.
Gegen  19.30Uhr landeten wir auf dem Flughafen Yangoon. Von dort ging es gleich zum Abendessen  in ein schönes chinesisches Restaurant. Bei einem Abschiedsgetränk  bedankten wir uns noch einmal bei unserem netten Reiseleiter Maung Maung für die vielen Informationen über sein Land u

nd fuhren anschließend in unser Hotel, in welchem wir ja schon die erste Nacht verbrachten.

07.11.13: Pünktlich 09.00Uhr brachte uns der Bus zum Flughafen Yangoon. Nach einem schnellen Check-in hatten wir noch Zeit, um uns alle noch einmal persönlich von Maung Maung zu verabschieden. Offiziell  hatten wir das ja schon mit einer kleinen Dankesrede, die ich im Bus gehalten hatte, gemacht. Dabei übergab ich ihm auch das von allen Mitreisenden  für die nette Betreuung gesammelte Trinkgeld. Aber der Abschied am Flughafen viel Niemandem leicht. Ich habe sogar bei Maung Maung Tränen gesehen, denn wir waren eine tolle und disziplinierte Reisegruppe und immer gut gelaunt.

 

Mit Malaysian Airlines flogen wir erst einmal nur bis Kuala Lumpur, wo wir wegen des 6stündigen Aufenthaltes noch einen kleinen Stopover eingelegt haben. Gleich nach der Landung 16.20Uhr erwartete uns Jacky, der Reiseleiter, der uns in der kurzen Zeit etwas von Kuala Lumpur zeigen sollte. Von Myanmar, mit den Menschen, von denen die meisten Anhänger der buddhistischen Religion sind, nach Malaysia, wo 60% der Einwohner moslemischen Glaubens sind. Bei einer kurzen Stadtrundfahrt mit Fotostopps an den berühmten Petronas Towers, den Wahrzeichen der Stadt, einem Stopp am Nationaldenkmal und vorbei an den vielen Hochhäusern, gewannen wir einen kleinen Eindruck

von Malaysia. Das Abendessen in einem Restaurant nahe der Petronas Towers war der abschließende Höhepunkt  des Abends. Dabei wurden auch traditionelle Tänze vorgeführt.

Pünktlich, kurz vor Mitternacht starteten wir mit Malaysian Airlines nach Frankfurt und kamen dort am 08.11.13 gegen 06.00Uhr an.
Wir verabschiedeten uns noch von den Reiseteilnehmern, die aus anderen Teilen Deutschlands kamen und nicht mit unserem Zug nach Hause fuhren.
Dann freuten wir uns alle darauf, endlich mal wieder eine einfache Bockwurst zu essen, denn wir hatten ja 2 Wochen nur asiatisch gegessen. Die Heimfahrt mit dem Zug war dann die letzte Etappe unserer Reise. Gegen 14.30Uhr wurden wir schon von unseren Transferfahrern am Bahnhof in Dresden erwartet und wieder bis zur Haustür gebracht.   

 

Ich möchte noch anmerken, dass wir eine wunderbare Reise in ein sehr schönes, wenn auch sehr armes Land gemacht haben, die perfekt organisiert war. Wir haben viel über Kultur, Land und Leute sowie Religion erfahren. Ich kann dieses Reiseziel sehr empfehlen!
Vielen Dank auch noch einmal an alle Mitreisenden, dass sie dabei waren!
                 

Reisebegleitung: Andrea Hoffmann