Georgien – Verstecktes Juwel im Kaukasus

Zweiwöchige Rundreise Anfang Mai 2025

Ein Land so reich an Geschichte, Kultur, Traditionen und Natur wie es nur wenige auf unserem Planeten gibt. Entdecken Sie mit uns den Frühling in Georgien und lassen Sie sich von der Pracht des majestätischen Kaukasus, der historischen Altstadt Tiflis und der Jahrtausende alten Weinkultur Kakhetis verzaubern. Von den milden Temperaturen der Schwarzmeerküste im modernen Batumi mit seinen beeindruckenden Wolkenkratzern bis hin zu den weiten Hügellandschaften und kargen Grassteppen im Süden des Landes kommt in Georgien jeder auf seine Kosten. Erkunden Sie mit uns die einzigartige georgische Küche, beeindruckende Höhlensysteme, malerische Wanderwege durch unberührte Wälder und eine Vielzahl an geschichtsträchtigen Bauwerken und Relikten, die einen Blick in die Vergangenheit ermöglichen.

Tag 1 – Ankunft

Begrüßung der Gruppen durch die Reisebüro Moch Gruppenreiseleitung in Radeberg und anschließender Transfer zum Flughafen BER. Am Abend landen wir am internationalen Flughafen Tiflis, Empfang durch unsere örtliche Reiseleitung und Transfer zum zentralgelegenen Hotel. Nach dem Check-in bildet ein gemeinsames Abendessen mit traditioneller georgischer Musik und Tanz den Abschluss unseres Ankunftstages – die perfekte Einstimmung auf unsere bevorstehende Reise.

Übernachtung im Hotel 21 in Tiflis.

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Tag 2 . Tiflis erkunden

Heute steht die intensive Erkundung der Hauptstadt Georgiens auf unserem Programm. Am Morgen treffen wir uns vor der Hotellobby und starten mit unserer örtlichen Reiseleitung im Bus. Unsere ganztägige Tour durch Tiflis umfasst sowohl die alten als auch die neuen Teile der Stadt, vereint gemütliche Spaziergänge mit Seilbahnfahrten und den wichtigsten historischen, kulturellen und architektonischen Sehenswürdigkeiten. Darunter die Sameba-Kathedrale, das Metechi-Plateau, die Narikala-Festung, Rustaweli-Allee, dem Freiheitsplatz und dem Platz der Republik.

Anschließend besuchen wir das ethnografische Freilichtmuseum, wo wir einige Beispielen volkstümlicher Architektur und Kunsthandwerk aus verschiedenen Regionen des Landes kennenlernen. Unsere letzte Station ist Mtatsminda – der heilige Berg. Eine Fahrt mit der Straßenbahn bringt uns zum Gipfel des Berges, wo ein ruhiger Abendspaziergang durch den dortigen Park atemberaubende Panoramaszenen offenbart. Am Abend fahren wir dann zurück zum Hotel.

Übernachtung im Hotel 21 in Tiflis.

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Tag 3 – Halbwüste Garedscha

Am Morgen treffen wir uns gemeinsam in der Hotellobby, bevor es zur Halwüste Garedscha geht, wo wir das David Gradescha Kloster, sowie das im 6. Jahrhundert gegründete Höhlenkloster Lavra erkunden wollen. Das Kloster Lavra ist ein bewohnter Höhlenkomplex mit einem Innenhof, einer Kirche und Wohnkomplexen. Wir fahren weiter nach Udabno, einem kleinen, typisch georgischen Dorf, von welchem sich uns ein fantastischer Ausblick auf das benachbarte Aserbaidschan bietet. Udabno ist berühmt für seine Wandmalereien aus dem Ende des 12. Jahrhunderts. Die tausend Jahre alten Fresken zeigen Szenen aus der Bibel wie „Das letzte Abendmahl“ und „Die Kreuzerhöhung“. Nach einer kurzen Pause im Dorf machen wir uns auf den Weg zurück nach Tiflis, auf welchem wir die Szenerie der kargen Landschaft und der Roten Berge genießen. Zurück in der Hauptstadt haben wir noch den Nachmittag zur freien Verfügung.

Übernachtung im Hotel 21 in Tiflis.

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Tag 4 – Weinregion Kachetien, Sighnaghi und Qwareli

Heute geht es Richtung Osten nach Kachetien, einer Region, die als Herz der Landwirtschaft und Geburtsort des georgischen Weinbaus bekannt ist. Unser erster Stopp ist das Bodbe-Kloster, welches ein bedeutender Wallfahrtsort Georgien ist und wegen seiner Verbindung mit der heiligen Nino seit Jahrhunderten verehrt wird. Ihre Reliquien sind hier aufbewahrt und verleihen dem Ort eine tiefe spirituelle Bedeutung.

Wenige Kilometer später erreichen wir dann das malerische Städtchen Sighnaghi. Die Verteidigungsmauer und die Schutztürme aus dem 17. Jahrhundert erinnern an die Zeit als geschäftiges Handelszentrum. Verschlungene Kopfsteinpflasterstraßen, Häuser mit Terrakotta-Ziegeldächern und kunstvoll geschnitzte Balkone zieren die Stadt und bieten einen fesselnden Einblick in ihren Charme.

Nach dem Mittagessen, bei welchem wir das Panorama des weitläufige Alazani-Tal auf uns wirken lassen, besuchen wir das Weingut Khareba. Hier befindet sich das Highlight unseres heutigen Ausflugs – der Kwareli Weinkeller, ein Anfang der 1960er gegrabenen, 7,5 Kilometer langen Tunnel, in welchem über 30.000 Flaschen georgischer Wein für den Reifungsprozess gelagert sind. Hier bleibt die Temperatur ganzjährig konstant zwischen 10°C – 11°C… Ein natürlicher Weinkühlschrank sozusagen! Wir verköstigen verschiedene Wein- und Chacha-Sorten, nehmen an einem georgischen kulinarischen Meisterkurs teil und lassen den Tag bei einem Abendessen ausklingen.

Übernachtung im Communal Hotel in Telawi.

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Tag 5 – Telawi und verborgenes Kazbegi

Nach dem Frühstück beginnen wir einen Rundgang durch das überschaubare Telawi, der dennoch größten Stadt Kakhetiens. Während unserer Tour besuchen wir die Festungsanlage Batonis Tsikhe. Sie wurde im 17. und 18. Jahrhundert von König Archil erbaut und war einst die wichtigste Residenz der königlichen Familie des Königreichs Kachetien. Der Komplex besteht aus zwei alten Kirchen, einem Palast und den Ruinen eines königlichen Bades. Trotz der Tatsache, dass die Burg mehrfach umgebaut wurde, hat sie dennoch bis heute ihr ursprüngliches Gesicht bewahrt.

Nach dem Besuch von Batonis Tsikhe fahren wir ins etwa 40 min entfernte Velistikhe, wo wir ein familiengeführtes Weingut besichtigen und zu einer Verkostung hausgemachten Weins eingeladen sind. Zum Mittagessen erwartet uns hier eine traditionelle „Supra“. So nennt man das Festessen, welches die Georgier zu wichtigen Anlässen auf die großen Tafeln zaubern. Eine kulturell sehr authentische Erfahrung.

Wir verlassen Kakhetien auf der Hauptverbindungsstraße zwischen Georgien und Russland und dringen somit tief in den Kaukasus ein. Unser erster Halt auf dieser Strecke ist die mittelalterliche Festung Ananuri, die am rechten Ufer des Zhinvali-Stausees liegt. Wir fahren weiter und während die Straße stark ansteigt, verändert sich auch die Landschaft um uns herum drastisch. Üppige Wälder und Weideflächen verwandeln sich in Geröllpisten, Steilhänge und schneebedeckte Gipfel. Wir passieren Serpentinen, Hochebenen und Skigebiete bevor wir Stepantsminda, die letzte Stadt vor der russischen Grenze, erreichen. Auf diesem Weg machen wir ein paar weitere Stopps um die Aussichtsplattform am Friedensdenkmal, den auf 2300m gelegenen Dschwari-Pass und das faszinierende Travertin-Tal zu bewundern. Nach unserer Ankunft im Hotel wartet auch schon das Abendessen auf uns und wir lassen den Abend auf der Terrasse mit Blick auf die gigantischen Berge ausklingen. Eine Szenerie, die noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Übernachtung im Intourist Kazbegi Hotel in Stepantsminda.

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Tag 6 – Höhepunkte von Kazbegi

Am Morgen werden wir mit Jeeps vom Hotel abgeholt und es geht zur legendären Gergeti-Dreifaltigkeitskirche. Am Fuße des 5047m hohen Kazbegi-Berges liegend und das umliegende Tal überblickend ist sie eines der, wenn nicht sogar das bekannteste Wahrzeichen des Landes. Ein paar weitere Fahrminuten entfernt erkunden wir außerdem noch den Gweleti-Wasserfall. Nach dem Mittagessen steht uns noch der ganze restliche Tag zur Verfügung, um die faszinierende Bergwelt individuell zu erkunden. Hier kommt jeder auf seine Kosten! Ob weitere Jeep-Touren, Wanderungen durch die unberührte Natur, Ausritte auf dem Pferd, Paragliding oder sogar Rafting – es mangelt nicht an Aktivitäten. Wer es lieber ruhiger angehen möchte, kann im Hotel bei einem guten Glas Wein und Blick auf die Gipfel die Seele baumeln lassen oder das kleine Örtchen Stepantsminda auf eigene Faust erkunden.

Übernachtung im Intourist Kazbegi Hotel in Stepantsminda.

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Tag 7 – Gori

Heute geht es nach dem Frühstück wieder Richtung Süden, raus aus den Bergen und nach Gori. Die Stadt im Herzen der Kartlien-Region galt bereits im Mittelalter als militärische Hochburg von historischer Bedeutung. Hier besichtigen wir das Stalin-Museum, in welchem wir tiefe Einblicke in die Zeit der Sowjetunion und in das Leben ihres georgischstämmigen, kommunistischen Herrschers bekommen. Das Mittagessen genießen wir im nahegelegenen Restaurant „Erisoni“.

Unser nächstes Ziel ist dann die alte Höhlenstadt Uplistsikhe, die oft als „Festung der Lords“ bezeichnet wird. Diese östlich von Gori gelegene, in den Fels gehauene Stadt verfügt über verwinkelte Korridorstraßen, Räume für heidnische Gottesdienste und sogar Überreste des ältesten Theaters Georgiens. Danach geht es zum Abendessen ins Hotel.

Übernachtung im Gori Inn in Gori.

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Tag 8 – Kutaissi und mystische Prometheus Höhle

Am Morgen nach dem Frühstück fahren wir nach Kutaissi, der drittgrößten Stadt des Landes. Wir machen einen Rundgang durch die Stadt, sowie eine Tour zum UNESCO-Weltkulturerbe des Bagrati-Kloster, bevor wir zum Mittagessen dem familiengeführten Weingut „Toma’s“ einen Besuch abstatten.

Nur wenige Fahrminuten entfernt erwartet uns der nächste Höhepunkt der Reise – die Prometheus Höhle. Über 1400m lang ist der in ihr begehbare Pfad, welcher von allen Seiten in den schönsten Farben erstrahlt. Diese sagenumwobene Höhle offenbart eine atemberaubende Landschaft aus Stalaktiten und Stalagmiten, die von der Existenz einer Märchenwelt überzeugen könnte. In der Nähe des Ausgangs sind sogar Bootsfahrten im unterirdischen Fluss möglich, welcher sich wendig durch dunkle Teile der Höhle schlängelt.  Ein fremder Planet tief vergraben in den Bergen Georgiens. Am Abend fahren wir zurück nach Kutaissi.

Übernachtung im Grand Opera Hotel in Kutaissi

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Tag 9 – Tskaltubo und Martvili Canyon

Am Morgen verlassen wir Kutaissi Richtung Westen. Der erste Halt heute ist der Kurort Tskaltubo, ein balneologischer Kurort. Wir machen einen schönen Spaziergang durch die Stadt und besuchen die einzigartigen Sanatorien und Kurzentren sowie das berühmte Badehaus aus der Sowjetzeit, das oft als „Stalins Badehaus“ bezeichnet wird. Als nächstes besuchen wir den Martvili Canyon. Ein atemberaubendes Naturwunder mit smaragdgrünem Wasser, majestätischen Wasserfällen und beeindruckenden Felsformationen. Dieser idyllische Ort in der Region Samegrelo bietet eine einzigartige Kombination aus Abenteuer und Entspannung inmitten unberührter Natur. Wir werden eine gemeinsame Bootsfahrt unternehmen und den ein oder andere Wasserfall bestaunen. Am Abend genießen wir ein Abendessen in einem lokalen Restaurant mit Live-Musik, bevor wir weiter ans Schwarze Meer fahren und Georgiens zweitgrößte Stadt Batumi erreichen.

Übernachtung im JRW Welmond Hotel in Batumi

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Tag 10 – Batumi intensiv erleben

Heute beginnen wir unsere Tour mit einem Rundgang durch die Altstadt von Batumi. Hier wurde der Großteil der Häuser im 19. Jahrhundert erbaut und in den kleinen Lädchen, in denen Handwerker Kupferwaren herstellen, in den kleinen Cafés, in denen frisch gebrühter Kaffee herrlich duftet, wird die Geschichte lebendig. Die Altstadt ist für ihre Vielfalt an kleinen und verspielten architektonischen Details bekannt: Gebäude sind mit Chimären, Meerjungfrauen, Atlanten und anderen Fabelwesen geschmückt. Wir besuchen auch Batumis Europaplatz, den Piazza-Platz, den Alphabet-Turm, die Ali- und Nino-Statue und unternehmen eine Seilbahnfahrt mit der zweitlängsten Seilbahn Georgiens. Nach dem Mittagessen fahren wir zum dendrologischen Park Shekvetili. Der Park zeichnet sich durch seine einzigartige und vielfältige Pflanzensammlung aus, was ihn nicht nur in der Schwarzmeerregion, sondern im gesamten Land in jeder Hinsicht außergewöhnlich macht. Danach geht es pünktlich zum Abendessen zurück ins Hotel.

Übernachtung im JRW Welmond Hotel in Batumi

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Tag 11 – Freizeit in Batumi

Den heutigen Tag haben wir komplett zur freien Verfügung. Ob Strandpromenade, Museen, Shopping Malls oder Parks und Gärten – in der pulsierenden Küstenstadt Batumi kommt jeder auf seine Kosten und kann heute ganz individuell entscheiden, wie er den Tag verbringen möchte.

Übernachtung im JRW Welmond Hotel in Batumi

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Tag 12 – Mzcheta und zurück nach Tiflis

Nach dem Frühstück geht es heute zurück nach Tiflis. Auf dem Weg dahin besuchen wir die 2013 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannte Swetizchoweli-Kathedrale der Stadt Mzcheta. Danach halten wir noch am Dschwari-Kloster, welches majestätisch auf einem Berg über der kleinen Stadt thront. Hier erhalten wir eine Einführung in die Geschichte der Gegend und genießen ein atemberaubendes Panorama auf das Armazi-Gebirge, den Zusammenfluss der Flüsse Aragvi und Mtkwari sowie auf die Stadt Mzcheta. Dieses frühchristliche Meisterwerk aus dem 6. Jahrhundert demonstriert wunderbar die Harmonie zwischen Architektur und der umliegenden Landschaft. Am Nachmittag haben wir noch etwas Freizeit in Tiflis bevor wir im Funicular Restaurant das letzte Mal auf dieser Reise zusammen zu Abend essen werden. Mit einem unvergleichbaren Blick über die in der Nacht glitzernde Stadt lassen wir entspannt den Abend ausklingen, bevor es zurück ins Hotel geht.

Übernachtung im Hotel 21 in Tiflis.

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Tag 13 – Abreise

Wir frühstücken im Hotel bevor es zum Flughafen und anschließend zurück nach Deutschland geht.

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Alle Angaben sind ohne Gewähr. Das hier aufgeführte Reiseprogramm stellt eine Orientierung da. Ablaufpläne sowie Hotels können sich weiterhin ändern. Preise werden zu späterem Zeitpunkt veröffentlicht.

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(Sicherungsschein für Pauschalreisen der Reisebüro Moch GmbH als eigener Reiseveranstalter für Gruppenreisen)

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